Vorfreude beim Pressetermin vor Start des Indoor Club Cup 2019

Beim Pressetermin vor dem Hallenhockey-Europapokal der Damen-Landesmeister (15. bis 17. Februar, Alster-Halle, Rothenbaum) im Turnierhotel Holiday Inn Hamburg – City Nord gaben die Vertreter des Ausrichters Der Club an der Alster am Montag Auskunft über den Stand der sportlichen und organisatorischen Vorbereitungen. Geschäftsführer Eiko Rott konnte zudem die freudige Nachricht verkünden, dass Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote Schirmherr des Europacup-Turniers wird (siehe separate Pressemitteilung).

„Für uns ist dieses Europacup-Turnier zu Beginn des 100-jährigen Jubiläumsjahres des Club an der Alster ein tolles Geschenk“, sagte Rott. „Wir konnten hierfür bestehende Partner ideal einbinden und neue Partner für den Club gewinnen. Wir sind zudem Teil des Active-City-Konzeptes der Hansestadt und werden auch von der Stadt in der Ausrichtung unterstützt.“ Der 100. Geburtstag des Vereins wird am 28. November offiziell gefeiert. Das Europacup-Turnier sei die ideale Eröffnung dieses Jubiläumsjahres. Der Alster-Geschäftsführer verwies auf die vielen Aktivitäten des Orga-Teams, das mit etwa 50 ehrenamtlichen Helfern die verschiedenen Aufgaben von der Betreuung der sieben Gästeteams bis hin zum Shuttledienst bewältigt: „Auch unsere Ersten Herren, die vor 14 Tagen deutscher Hallenmeister wurden, stellen sich hier vorbildlich in den Dienst der Sache und helfen an allen Ecken mit. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder könnten wir ein solches Projekt gar nicht stemmen.“ Rott berichtete, dass für den Samstag und Sonntag wohl nur noch wenige Restkarten an der Tageskasse zu bekommen sein werden. Für Freitag, 15. Februar, wo die meisten Vorrundenspiele absolviert werden und auch Alsters Damen bereits zweimal ins Geschehen eingreifen, seien aber noch etliche Karten zu bekommen. Er verwies auch auf die Einbindung von Jugendhockey (Alsters Mädchen B gegen ein Team aus der Ukraine) und Behindertensport (Die Hockies) ins Turnier, was jeweils mit Einlage-Spielen passieren wird.

George: Vorrundengegner fast deckungsgleich mit Nationalteams

Auch Alster-Trainer Jens George betonte, dass sein Team und er großen Dank für das Engagement der Partner empfänden, die das Event durch ihre Unterstützung möglich machten. Sportlich blickte er gespannt voraus: „Das werden interessante Spiele! In der Bundesliga kennt man sich sehr gut, die Gegner beim Europacup sind viel schwieriger einzuschätzen“. So war auch Videomaterial nur begrenzt zur Verfügung. George bediente sich unter anderem am Material von der Hallenhockey-WM vor Jahresfrist in Berlin. „Die Teams aus Weißrussland und der Ukraine, auf die wir in der Vorrunde treffen, sind nahezu deckungsgleich mit den Nationalteams aus diesen Ländern – und die haben untereinander immerhin das Spiel um Bronze bei der Hallen-WM bestritten. Leichte Gegner gibt es definitiv nicht. Ich habe den Europapokal zwar selbst auch schon dreimal gewonnen, aber auch schon im Penaltyschießen. Eng war es immer.“ Sein Team beendet die Vorbereitungen diese Woche am Montag mit einer Yoga-Einheit zur Regeration, einem Abschlusstraining, samt Testspiel gegen die männliche Jugend B, die zuletzt oft Sparringspartner für den Europacup war, und einem Ruhetag am Donnerstag. „Alle Spielerinnen sind fit und stehen zur Verfügung, bis auf unsere Nationalspielerinnen Hanna Granitzki, Kira Horn und Hannah Gablac, die mit der Nationalmannschaft parallel bei der FIH Pro League in Neuseeland sind. Wir müssen daher im Vergleich zur Deutschen Meisterschaft ein paar Neue ins Team einbauen.“

Schröder: Erinnerung an WM-Sieg motiviert für den Europacup

Anne Schröder blickte kurz genau ein Jahr zurück, als Alsters Spielmacherin am 11. Februar 2018 in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle vor 8.400 Zuschauern im Finale gegen die Niederlande der 2:1-Siegtreffer gelang: „Viele Mitspielerinnen posten gerade Flashbacks von diesem Tag auf Instagram. Das motiviert mich schon sehr für den Heim-Europacup!“ Zwei Spiele pro Tag absolvieren zu müssen, sei definitiv eine andere Belastung als in der Bundesliga, sollte jedoch konditionell keine negativen Auswirkungen haben. Eine gute Regeneration zwischen den Spielen werde eine Schlüsselrolle einnehmen. Auch bleibe bei zweimal 20 Minuten Spielzeit nicht so viel Zeit einen Rückstand aufzuholen. Deswegen sei eine etwas defensivere Grundeinstellung sinnvoll. „Vor den eigenen Freunden und Familie zu spielen, hemmt nicht und wird uns auch nicht ablenken. Im Gegenteil: Das steigert eher die Motivation und den Willen, eine gute Leistung abzurufen.“ Das verlorene Finale bei der deutschen Meisterschaft wurde von der Mannschaft gut verarbeitet, auch wenn es natürlich ein paar Tage gedauert habe. „Wir haben uns eigentlich auch nichts vorzuwerfen. Das Spiel wurde unglücklich im Penalty-Shootout verloren. Kurz nach dem Spiel waren wir natürlich enttäuscht, aber die Stimmung ist danach schnell in zusätzliches Selbstbewusstsein umgeschlagen, da wir in der Halle kein einziges Spiel in der regulären Spielzeit verloren haben. Jetzt sind wir alle sehr motiviert für den Europa-Cup!“

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