Alster nach Sieg gegen TuSLi wieder im FINAL FOUR – hockeyliga.de

Die Hockeyherren vom Club an der Alster sind ins FINAL FOUR 2020 eingezogen und dürfen somit weiter von der Titelverteidigung träumen. Das Team von Trainer Sebastian Biederlack buchte am Samstag vor 800 Zuschauern dank des 8:3-Sieges (4:1) gegen TuS Lichterfelde das Halbfinalticket für die Endrunde in der Stuttgarter SCHARRena am kommenden Wochenende. „Lichterfelde hat uns taktisch vor einige Aufgaben gestellt. Sie haben sehr kompakt verteidigt, aber wir sind einige Male durchgekommen. Jetzt greifen wir an“, sagte der Coach mit Blick auf das Halbfinale, das seine Jungs am kommenden Samstag gegen Rot-Weiss Köln bestreiten.

Highlights: DCadA vs. TuSLi 8:3 (4:1)


Die erste Torchance in der Partie, in der rund 70 in weiß gekleidete TuSLi-Fans von Beginn an für ordentlich Stimmung sorgten, hatten folglich auch die Gäste. Das erste Tor aber erzielte Alster nach einem schnellen Angriff, den Luca Wolff zum 1:0 vollendete (3.). Die Hausherren übernahmen danach auch gleich die Kontrolle über das Spiel, ließen sich aber bei einem Steilpass, den TuSLis Julian Graupner an Mark Appel zum 1:1 vorbei ins Alster-Gehäuse schob, etwas überrumpeln (9.). Alster ließ sich durch den Gegentreffer aber nicht aus der Ruhe bringen und so sorgte Jesper Kamlade schon sechs Minuten später für die erneute Führung, die Patrick Schmidt in der 17. Minute auf 3:1 ausbaute. Wenig später hatte Dieter Linnekogel Pech, als er im Fallen nur den rechten Pfosten traf. Besser machte es dann Christian Reimann, der aus spitzem Winkel zum 4:1 (27.) traf. Lediglich die Eckenausbeute war vor der Pause Alsters großes Manko.

Die Gäste machten zu Beginn des zweiten Durchgangs etwas mehr Druck, doch wieder Kamlade sorgte in der 38. Minute per Kurzer Ecke für das erst einmal beruhigende 5:1 für die Gastgeber. Reimann setzte zwei Minuten danach nach einem sehenswerten Diagonalpass von Anton Boeckel noch einen drauf. Trotz der klaren Führung ging bei Alster danach aber etwas der Spielfluss verloren. Dementsprechend gelangen TusLi nun mehr Offensivaktionen, das 2:6 durch Fabian Posselt in der 45. Minute war die Folge. Wiederum ein Diagonalpass brachte dann Alsters Carl Alt in aussichtsreiche Position: Der Stürmer ließ sich die Chance nicht entgehen und erhöhte auf 7:2 (52.). Kurz darauf vergab Reimann das 8:2, stattdessen hieß es wenig später 3:7, weil erneut Posselt nach einem Konter erfolgreich war. In der 56. Minute machte Schmidt dann alles klar für die Alster-Herren.

„Unsere Stärke in dieser Saison ist bislang die Defensive“, befand Alster-Spieler Niklas Bruns und ergänzte: „Vorne geht bei uns immer was. Das Ergebnis heute geht so in Ordnung, denke ich.“ Und während die TuSLi-Fans trotz des Ausscheidens weiter lautstark feiert, stellte Gäste-Trainer Thorben Wegener fest: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht. Wir haben zwar wenig zugelassen. Aber was wir zugelassen haben, das war dann drin. Wir haben es Alster nicht einfach gemacht.“ Und unterstrich angesichts der mitgereisten Anhänger und fröhlichen Gesänge nach Spielschluss: „Mit dem Viertelfinale haben wir uns für eine tolle Saison belohnt, und das wollten wir hier genießen.“


Der Club an der Alster – TuS Lichterfelde 8:3 (4:1)

1:0 Luca Wolff (3.)

2:1 Jesper Kamlade (15.)
3:1 Patrick Schmidt (17.)
4:1 Christian Reimann (27.)
5:1 Jesper Kamlade (KE, 38.)
6:1 Christian Reimann (40.)

7:2 Carl Alt (52.)

8:3 Patrick Schmidt (56.)


1:1 Julian Graupner (9.)





6:2 Fabian Posselt (45.)

7:3 Fabian Posselt (53.)

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