Christian Reer erreichte mit seiner Schule, dem Helene-Lange-Gymnasium Hamburg, einen beachtenswerten 7. Platz bei der Tennis Schul-WM in Castel di Sangro in Italien. Dies war immerhin das zweitbeste Ergebnis für ein deutsches Jungenteam in den letzten 12 Jahren!

Nach Niederlagen gegen Frankreich (1:4) und England (1:4) konnte Deutschland durch einen hohen 5:0-Sieg gegen Chile, den Vertreter Südamerikas, als bester Gruppendritter das Viertelfinale erreichen. Dort kam dann das Aus gegen das an Nummer 1 gesetzte Team aus der Türkei, dem späteren Weltmeister, mit mehreren Spielern in den Top 200 der Jugendweltrangliste geführt. Das Team Germany bewies eine sehr gute Moral und erreichte mit einer starken kämpferischen Leistung durch einen 3:2-Sieg im abschließenden Platzierungsspiel gegen China den 7. Platz.

Neben der ausgezeichneten tennisspezifischen Infrastruktur inmitten einer spektakulären Bergwelt gelang der International School Sport Federation (ISF) eine grandiose Inszenierung der „völkerverständigenden“ Aspekte einer WM: (1) eine herausragende Eröffnungsfeier inklusive einer Parade aller teilnehmenden Nationen durch die historische Altstadt mit Beteiligung gefühlt des Großteils der Bevölkerung von Castel di Sangro sowie des Entzündens des „Olympischen Feuers“; (2) ein Tennis freier, interkultureller Tag mit Besichtigung des nahe gelegenen Abruzzen-Nationalparks sowie „kulturellen“ Show-Einlagen und Darbietungen aller teilnehmenden Nationen auf der Bühne des historischen Marktplatzes; (3) eine Abschlussfeier mit einem ca. 30-minütigen nicht enden-wollenden Feuerwerk zu Klängen italienischer Opern sowie der Europahymne Ode an die Freude; (4) die gemeinsame Unterbringung und Verpflegung der beteiligten Nationen in einem gemeinsamen „Olympischen Dorf“ (Sporthotel) trug zusätzlich dazu bei, dass diese Schultennis-WM lebenslang in bleibender Erinnerung behalten wird.

Das Team Germany wurde von zahlreichen Sponsoren und Förderern, darunter auch dem Club an der Alster, tatkräftig unterstützt. Ohne diese förderliche Unterstützung wäre die Teilnahme an einem so hochkarätigen Event nicht möglich gewesen. Dafür möchte sich das deutsche Jungen-Team sehr herzlich bedanken!

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